Ca. 120-160cm Käfig-Breite

120-160cm Käfigbreite

Diese Käfige sind beispielsweise für etwa 6 bis 8 Wellensittiche geeignet, am unteren Ende sollte aber wirklich nahezu ganztags Freiflug möglich sein. Leider gibt es in dieser ansprechenden Größe nur sehr wenig Auswahl.

Auswahl Käfig-Größen:

Ca. 122 x 60 x 177cm (zooprinz Premium Vogelvoliere XL)*

+ Viel Käfig für recht kleines Geld, macht sich ganz sicher schick im Zimmer, große Fronttüren, Schublade.

Das Dach ist sehr ungünstig, denn es macht das Ganze innen sehr dunkel und man kann dort auch schlecht Schaukeln anhängen. Auch ist das Modell zu niedrig, wenn man den nicht nutzbaren Dachraum abzieht. Volierendraht verhält sich etwas anders (weniger stabil für die Befestigung von Sitzästen) und lässt sich schlechter putzen als Käfiggitter; die großen Türen lassen sich nicht öffnen, ohne dass die Vögel entwischen und stehen geöffnet entsprechend weit ins Zimmer. Eine so große Schublade wird vermutlich etwas unhandlich sein. Keine Rollen.

Fazit: Wer Lust hat, etwas zu basteln (größere Höhe, Gitter-Flachdach, vielleicht Rollen und ein Futterdrehtablett) – und das ist bei so einer Holz-Voliere gut möglich – findet hier vielleicht einen günstigen Start.

Ca. 150 x 65 x 161cm (Montana Paradiso 150)*

+ Im Verhältnis zur Breite gute Tiefe, viele Türen, die auch als Landeklappen fungieren, Quergitter, Plexiglas als Schmutzfang, Blende vor der Schublade.

Die Schubladen könnten etwas tiefer sein, aber das ist wohl „Jammern auf hohem Niveau“.

Fazit: Nützliche Extras ohne Schnickschnack – sehr empfehlenswert! – kostet dabei aber auch seinen Preis.

Ca. 160 x 50 x 110cm (Montana Melbourne 160)*
Das Modell wurde so konzipiert, dass es genau auf eine IKEA-Kommode passt.
Der Hersteller bietet auch eine Variante in halber Breite an (Melbourne 80*). Ebenso ist es möglich, den Käfig per Erweiterungs-Modul* zu verbreitern!

+ Das Vogelheim auf einen Schrank zu stellen, spart Anschaffungskosten und hat etwas praktisches, denn dort hat man  richtigen Stauraum. Außerdem kann man den Käfig je nach Kommode dann recht hoch stellen, während Ständer leider gern etwas niedrig sind. Die beiden großen Fronttüren ermöglichen eine leichte Reinigung.

Kein Schmutzfang, keine Verblendete Schublade, keine kleinen Türen für z.B. den Futterwechsel.

Fazit: Ein paar Kompromisse muss man schließen, aber ganz sicher kein verkehrter Käfig. Vielleicht, wenn man tatsächlich den genau passenden Schrank hat. 🙂 Sehr schön die Möglichkeit, den Käfig (eventuell später) per Anbaukit* zu erweitern.

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